"Jenaer Judoka wollen an die Spitze"

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08.05.2010 - 14:01

Das Ziel der Judoka des TuS Jena ist in diesem Jahr ganz klar: Einen Platz unter den ersten vier in der Regionalliga. Dann haben wir in der nächsten Saison zwei Heimkämpfe, erklärt Mario Blei, Abteilungsleiter und gemeinsam mit Andy Poltrock Trainer des Teams.

Im vergangenen Jahr scheiterte Jena nur knapp, wurde Fünfter. Deshalb können die Fans die Mattenkämpfer nur einmal in Jena begrüßen und das ist am Samstag.

Der erste Heimkampf ist auch gleichzeitig der Auftakt der neuen Saison. Den wollen die Jenaer am liebsten mit zwei Siegen beginnen. "Dann wären wir gleich an der Tabellenspitze", sagt Blei und lächelt. Leicht wird es nicht. Mit dem Meister des Vorjahres, PSV Chemnitz, kommt sprichwörtlich ein ganz harter Brocken in das Sportforum. Da einige Kämpfer mit Doppellizenz in der Bundesliga antreten, wäre Blei ein späteres Aufeinandertreffen lieber gewesen. Denn wenn Sportler mehrfach in der oberen Liga starten, verfällt ihr Recht, in der Regionalliga zu kämpfen. Von dieser Regelung profitiert Jena nun nicht trotzdem gibt es keinen Grund, das Duell zu scheuen. Jena ist gut aufgestellt, muss aber auf Martin Nussmann (Wadenverletzung) in der Gewichtsklasse bis 100 kg verzichten. "Ansonsten sieht es gut aus", sagt Blei, der vor allem von Andy Poltrock und Lindo König Siege erwartet.

Das Team mit dem kleinsten Kader in der Regionalliga hat als Heimmannschaft einen Vorteil. Bevor sie auf die Matte müssen, treffen zuerst Chemnitz und Dresden aufeinander. "Wir können uns also schon einmal die Leistungen anschauen", sagt Blei. Als nächstes trifft Jena auf den Dresdner SV Grün-Weiß. "Da wollen wir gewinnen", sagt der Coach. Erst am Ende kämpfen die TuS-Judoka auf Chemnitz.

Blei geht zuversichtlich in die Saison, traut seinen Mannen wenn etwas Glück dabei ist am Ende sogar die Meisterschaft zu. Aufsteigen steht aber nicht zur Debatte. "Dafür fehlen die Leute und das Geld", sagt der 42-Jährige.

Los geht es am Samstag 16.45 Uhr. Ungewöhnlich spät für die Kämpfer. "Wir haben den besten Fanclub der Liga, unseren Nachwuchs", sagt Blei. Und die seien morgens selbst beim Heidecksburgpokal in Rudolstadt. "Da haben wir unseren Kampf eben nach hinten verlegt." Das hätte auch noch einen weiteren Vorteil, sagt Blei und grinst: "Die Fußballer des FC Carl Zeiss Jena sind da gerade fertig. Und wenn noch jemand Lust auf tolle Stimmung und Siege hat, kann er ja zu uns rüber kommen."

Für tolle Stimmung wollen auch die kleinen Judoka mit einer Vorführung, die Cheerleader der Flying Princess und die Breakdancer von Urban Action sorgen Jenas Judoka sollten mit einer guten Leistung aber ihren Teil dazu beitragen.

Quelle: TLZ