Deutscher Jugendpokal

Rückblick auf den Deutschen Jugendpokal 2025


Der Weg zur Bundesspitze ist lang, anspruchsvoll und für viele Mannschaften nur schwer zu erreichen. Auch unser Team musste sich diesem herausfordernden Weg stellen – mit realistischen Erwartungen, aber einer großen Bereitschaft, das Beste aus den eigenen Möglichkeiten zu machen.

Landesmeisterschaft Friedrichroda

Mit einem soliden 3. Platz startete unsere Mannschaft in den Wettbewerb auf Landesebene. Das äußerst knappe Halbfinale zeigte bereits, dass die Leistungsdichte hoch und der Weg nach oben kein einfacher sein würde.

Qualifikationsturnier Freital

In Freital bestätigte das Team seine Leistungsfähigkeit erneut mit einem weiteren 3. Platz.
Wichtige Schritte auf diesem Weg waren:

  • ein klarer Sieg gegen die SG Stotternheim in der Vorrunde
  • eine wertvolle Bereicherung durch die Sportlerinnen aus Schmölln
  • das Meistern der Qualifikationshürde trotz personeller Lücken, insbesondere der unbesetzten 50-kg-Klasse

Bundesfinale in Rüsselsheim

Mit einer günstigen Auslosung und gewachsenem Teamgeist ging es nach Rüsselsheim. Allen war bewusst, dass die nationale Spitze eine andere Leistungsstufe darstellt – dennoch zeigte die Mannschaft einen konzentrierten und respektablen Auftritt.

Der Sieg gegen Bottrop und der Einzug in die Runde der besten 12 waren ein sichtbares Zeichen dafür, dass das Team an diesem Wochenende seine Chancen genutzt hat. Gegen den späteren Finalisten PSV Berlin wurden die Grenzen klar aufgezeigt – ein realistisches Bild der nationalen Konkurrenz.

Auch das Achtelfinale gegen Kim Chi Wiesbaden verlief spannender als erwartet. Trotz der Favoritenrolle der Hessen hielt unser Team gut dagegen und gestaltete das 3:5 lange offen.

Der abschließende Vergleich mit dem Mitteldeutschen Meister JC Leipzig zeigte erneut, wie hoch das Niveau der besten Mannschaften ist.

Am Ende erreichte unser Team einen 9. Platz – ein Ergebnis, das der aktuellen Leistungsfähigkeit entspricht und dennoch als Erfolg zu werten ist:
Wir waren die einzige Thüringer Mannschaft auf Bundesebene.

Trotz der Herausforderungen hat sich die Kooperation der drei beteiligten Vereine als sehr positiv erwiesen. Die Mannschaft zeigte Zusammenhalt, Einsatz und Flexibilität – wichtige Faktoren bei einem Wettbewerb, der über mehrere Stationen führt und häufig spontane Anpassungen erfordert.

Ein Dank gilt allen Sportlerinnen und Sportlern sowie den Eltern, Trainern und Unterstützern, die diesen Weg möglich gemacht haben.

Ausblick

Der Wettbewerb hat gezeigt, dass der Weg zur Bundesspitze steinig und für unsere Mannschaft aktuell nicht erreichbar ist. Dennoch hat das Team aus seinen Möglichkeiten das Beste gemacht und einen respektablen Platz im nationalen Feld behauptet.

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit und den Einsatz vom PSV Schmölln und dem SV Schleiz. Wir freuen uns auf die kommenden Aufgaben im Jahr 2026.

Ronny Müller