Ostthüringen-Randori vereint die Region
Schon zum dritten Mal haben die Judomatten im JC Jena gebebt – und diesmal war es voller denn je. Knapp hundert junge Athletinnen und Athleten aus der gesamten Region strömten zum 3. Ostthüringen-Randori, das der gastgebende JC Jena wieder souverän organisierte. Aus Gera, Greiz, Neustadt, Schwarza, Schmölln, Rudolstadt, Stadtroda und Auma sowie vom USV Jena reisten die Kämpferinnen und Kämpfer an.
Nach der gemeinsamen Erwärmung stand zunächst ein Technikteil auf dem Programm. Im Stand wurden drei klassische Grundwürfe eingeübt und gefestigt: O-Goshi, Seoi-Nage und Ko-Uchi-Gari. Am Boden folgten zwei Umdreher-Varianten, die demonstriert und anschließend gemeinsam geübt wurden. Solide Kost für den Nachwuchs – und eine willkommene Gelegenheit, Dinge, die im Vereinstraining manchmal zu kurz kommen, unter kundiger Anleitung aufzufrischen.
Der eigentliche Höhepunkt war freilich das Randori selbst – das freie Übungskämpfen, das der Veranstaltung auch ihren Namen gibt. Sechs Runden im Stand, drei Runden am Boden: Wer das zu Hause regelmäßig auf dem Plan hat, darf sich glücklich schätzen. Hier aber war es Pflichtprogramm – und alle haben durchgehalten. Das Besondere dabei: Die Gegnerinnen und Gegner kannte man nicht aus dem eigenen Dojo. Fremde Körperspannung, unbekannte Lieblingsgriffe, neue taktische Herausforderungen – genau das macht den Reiz solcher vereinsübergreifenden Veranstaltungen aus.
Wer bereits auf den nächsten Termin wartet: Das 4. Ostthüringen-Randori findet nach der Sommerpause am 26. August 2026 statt – wenn die Beine wieder frisch und die Wurflust wieder groß ist.
Lothar Gwosdz

