Gold, Silber und Bronze

Johanna, Benedikt und Erik kämpfen sich zur deutschen Meisterschaft

Schmölln, 17. Mai 2026. Über 110 Judoka aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt – die Ostthüringenhalle war voll, die Matten heiß. Fünf Athletinnen und Athleten des Judo Club Jena waren dabei. Drei kamen mit Medaillen nach Hause.

Johanna Schmidt machte den Anfang – und wie. In der Klasse bis 78 kg ließ sie vier Gegnerinnen nacheinander keine Chance, kontrollierte jeden Kampf und bewies im Finale taktische Reife. Mitteldeutsche Meisterin. Verdient, klar, ohne Wenn und Aber.

Benedikt Arning stand ihr in nichts nach. Bis 81 kg kämpfte er sich mit drei starken Siegen ins Finale – als jüngster Jahrgang im gesamten U21-Feld. Der Endkampf ging knapp verloren, doch Silber auf diesem Niveau spricht für sich.

Erik Schneider zeigte, was Charakter bedeutet. Nach einer Auftaktniederlage hätte der Kopf auch sinken können – tat er nicht. In der Trostrunde steigerte sich der U18-Endjahrgang Kampf für Kampf und holte sich Bronze bis 73 kg. So geht Nervenstärke!

Rabea Schmidt (-70 kg) und Laurin Lederer (-66 kg) verpassten das Podest, beide jedoch unglücklich. Lederer zeigte dabei eine spürbare Leistungssteigerung – ein gutes Zeichen für das, was noch kommt.

Am Rande: Fabian Schreiter, dem JudoClub Jena persönlich seit Jahren eng verbunden, holte für den USV Jena ebenfalls Bronze bis 81 kg. Glückwunsch, Fabian!

Johanna Schmidt, Benedikt Arning und Erik Schneider haben sich mit ihren Medaillen für die Deutsche Meisterschaft am 6. und 7. Juni in Duisburg qualifiziert. Die Vorfreude ist groß!

Christian Plass und Lothar Gwosdz/27.5.2026

Fotos: Privat