27. internationaler Messe Cup

Hevorh glänzt - Trauben dennoch zu hoch

Am 30. Mai 2026 fand in der Erfurter Riethsporthalle zum 27. Mal der Internationale Thüringer Messe-Cup statt – eines der anspruchsvollsten Bundessichtungsturniere für die männliche U16 in ganz Deutschland. Judoka aus dem gesamten Bundesgebiet sowie internationalen Nationen reisten an, um sich zu messen. Für den Judoclub Jena gingen fünf Athleten an den Start.

In der –37-kg-Klasse, in der 18 Starter aufeinander trafen, verlor Corvin Krause seinen ersten Kampf und schied damit aus dem Turnier aus. Sein Vereinskamerad Khoi Nguyen hatte in derselben Gewichtsklasse dasselbe Schicksal: Auch er musste nach einer Niederlage die Heimreise antreten. Beide sammelten gegen bundesweit starke Konkurrenz wertvolle Erfahrungen.

In der –43-kg-Klasse mit 24 Teilnehmern starteten gleich zwei Jenaer: Edgar Bauer und Thore Schneider. Beide verloren ihre Auftaktkämpfe. Thore hatte so schon leider das Heimreiseticket gelöst und auch Edgar konnte sich auch in der Trostrunde nicht mehr durchsetzen, sodass der Tag für ihn nach zwei Niederlagen endete.

Das stärkste Ergebnis aus Jenaer Sicht lieferte Hevorh Sarkisian in der –55-kg-Klasse, wo sich 46 Athleten gegenüberstanden. Er startete überzeugend ins Turnier: Im ersten Kampf bezwang er Fabel aus Hessen, im zweiten ließ er Rybka aus Sachsen keine Chance. Erst im dritten Kampf geriet er an seinen Meister – den späteren Turniersieger Noe Schneider aus Nordrhein-Westfalen. In der Trostrunde kämpfte Hevorh weiter, scheiterte dort jedoch an Gromyk aus Niedersachsen und schied schließlich aus.

Alles in allem war der Messe-Cup für die fünf Jenaer Starter ein lehrreicher Tag auf nationalem Spitzenniveau. Wer hier auf der Matte steht, misst sich mit der künftigen Elite des deutschen Judos – und nimmt, auch ohne Platzierung, wertvolle Erfahrungen für die weitere sportliche Entwicklung mit nach Hause.

Lothar Gwosdz /  1.6.2026