LionsCup

U11:

Über 500 junge Judokas trafen sich zum diesjährigen LionsCup in der Messestadt Leipzig. Pünktlich um 9:00 Uhr starteten die Wettkämpfe der Altersklasse U11. Der JC Jena war mit zehn Sportlerinnen und Sportlern vertreten, die insgesamt engagierte und kämpferisch starke Leistungen zeigten – auch wenn es diesmal nicht ganz zum Turniersieg reichte.

Konrad Brendel (–28 kg) präsentierte sich in hervorragender Form. Nach zwei souveränen Siegen zog er ins Halbfinale ein und setzte sich dort gegen einen Gegner aus Döbeln durch. Im Finale unterlag er nach einem intensiven Kampf Feil (Hatten-Sandkrug) und gewann eine verdiente Silbermedaille. In derselben Gewichtsklasse holte Emil Heinrich nach zwei Siegen und zwei Niederlagen die Bronzemedaille.

Franz Rieger (+45 kg) zeigte ebenfalls eine starke Leistung. Er gewann seine ersten beiden Kämpfe und stand im Finale Apelt (Sachsenwerk Dresden) gegenüber, gegen den er sich geschlagen geben musste. Damit erkämpfte er die zweite Silbermedaille für den JC Jena. Frederick Hoffmann - ebenfalls Plusklasse - erreichte mit einem Sieg und zwei Niederlagen einen guten fünften Platz. Für den dritten im Bund - Maxim Funke - reichte es nach einem Sieg und zwei Niederlagen diesmal nicht für eine Platzierung auf dem Podest.

Artur Morzek (–36 kg, 23 Teilnehmer) startete mit zwei Siegen in das Turnier, musste jedoch anschließend eine schnelle Niederlage hinnehmen. In der Trostrunde zeigte er erneut volle Konzentration und kämpfte sich bis ins kleine Finale vor. Mit einem Sieg gegen Prässler (JC Leipzig) sicherte er sich die Bronzemedaille. Lennard Beck (–36 kg) erreichte mit zwei Siegen und zwei Niederlagen einen ordentlichen siebten Platz.

Benjamin Koch begann mit einer Niederlage, fand anschließend aber gut in den Wettkampf zurück. Mit zwei Siegen erkämpfte er ebenfalls Bronze.

Auch Joleen Dröschler (–33 kg) holte mit einem Sieg und zwei Niederlagen die Bronzemedaille.

Leo Kemmler traf es aufgrund des großen Teilnehmerfeldes (45 Sportler) besonders hart: Es gab keine Trostrunde, sodass er trotz zwei Siegen und nur einer Niederlage vorzeitig ausschied. Angesichts seiner starken Leistung war dies besonders bedauerlich.

Trotz der ausbleibenden Goldmedaille zeigten alle Sportlerinnen und Sportler des JC Jena bemerkenswerten Einsatz, Kampfgeist und technische Fortschritte. Der LionsCup bot wertvolle Wettkampferfahrung – und das Potenzial für kommende Erfolge ist klar erkennbar.

– Lothar Gwosdz, 01.12.2025

U9:

Oliver Hellfritzsch und Fabius Reuken wollten sich auf einem Wettkampf mit hohen Niveau mal so richtig „waffeln“.

So fand Fabius auch gleich in der Gewichtsklasse -24,3kg seine Meister und wurde dabei einmal sogar Ura-Nage weggefegt. Sein dritter Gegner tauchte nicht auf. Schlussendlich erhielt er die Bronzemedaille und war sichtlich unzufrieden. Kopf hoch!

Dem älteren Oliver gelang dann in der -27,5kg mit drei souveränen Siegen der Clou. Verdient wurde ihm die Goldmedaille umgehängt. Im Januar wartet die U11 für ihn.


U13:

In der U13 ging der JC krankheitsbedingt stark dezimiert an den Start.

Bei den Jungen wollten bis 37 kg Viktor Vedentev und Lennard Köhler bei der Medaillen - Vergabe mitreden. Im Teilnehmerfeld von 23 Sportlern war jedoch für Lennard nach 1 Sieg / 2 Niederlagen und für Viktor nach 2 Siegen / 2 Niederlagen vorzeitig Schluss.

Bis 40 kg waren Edgar Bauer und Robin Eckhart eingewogen. Robin startete mit einem Sieg ins Turnier. Leider verlor er seine zwei Folgekämpfe, sodass auch für ihn das Turnier zeitnah zu Ende ging. Edgar gewann ebenfalls seinen ersten Kampf. Im folgendem verlor er jedoch unglücklich auf Kampfrichterentscheid. In der Hoffnungsrunde konnte er 3 Kämpfe für sich entscheiden. Damit war das erste Edelmetall gewonnen.

Am sehr späten Nachmittag galt es dann für Nathaniel Stanja sich in der Gewichtsklasse bis 55 kg zu messen. Nani fand nicht wirklich ins Turnier und konnte nach 2 Siegen und 2 Niederlagen die zweite Bronzemedaille bei den Jungen der U13 gewinnen.

Unsere beiden Mädels Marlene Reuken und Leonie Kostejn wurden dankenswerterweise vom Thüringer Talentscout Maxim Brausewetter gecoacht. 

Da in Marlenes originärer Gewichtsklasse wenig Gegner warteten, wagte sie sich zusätzlich in die nächsthöhere Klasse. Marlene begann in der Gewichtsklasse bis 40 Kg. Nach einer respektablen Gesamtleistung in der für sie höheren Gewichtsklasse konnte sie nach 1 Niederlagen und 4 Siegen die Bronzemedaille gewinnen. Bis 36kg folgten dann nach einer Niederlage und einem Sieg diesmal die Silbermedaille.

Leonie konnte nach einem Freilos in der Klasse -40kg eine Sportlerin aus Holzhausen bezwingen. Fortfolgend traf sie auf die Tschechin Smilova und besiegte auch diese. Im Finale wartete die Abensbergerin Tischler. Vor einer Woche verlor sie noch beim Wartburgpokal gegen die Sportlerin aus Bayern. Heute drehte sie den Spieß um und holte die Goldmedaille nach Jena. Glückwunsch! 

Auch wenn heute bei der ein oder anderen Kampfrichter-Entscheidung Fortuna nicht auf der Seite der Jenaer war, so war das Gesamtergebnis von 1 x Gold, 1 x Silber und 3 x Bronze beim Start von 7 Sportlern durchaus passabel. Unbenommen vom Medaillenspiegel war die technische Weiterentwicklung einiger Sportler erfreulich.

Jost Then 1.12.2025

Fotos: Wagenhaus/Reuken